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Permanent exhibition
EXHIBITION
Die Auswahl der Werke für die Dauerausstellung Klimt ⮂ Warhol wurde im Rahmen des innovativen, partizipativen Projekts #ARTfluence von den Besucher*innen der Heidi Horten Collection geprägt. Im Sinne einer aktiven Teilhabe hatten sie rund neun Monate Zeit, für ihre Lieblingswerke der Sammlung abzustimmen und so direkten Einfluss auf die Dauerausstellung zu nehmen.
Mehr über #ARTfluence erfahren.
Es sind Höhepunkte der Kunstgeschichte des 20. und 21. Jahrhunderts, die sich unter dem Titel Klimt ⮂ Warhol zu einer Ausstellung formieren. So verbinden sich unterschiedliche künstlerische Richtungen und Bewegungen wie Wien um 1900, der deutsche Expressionismus, der Surrealismus eines René Magritte, die europäische und US-amerikanische Abstraktion der Nachkriegszeit, die Figuration eines Francis Bacon, Pop-Art, Werke der Künstlergruppe ZERO sowie zeitgenössische Positionen zu einer Präsentation, die die Vielseitigkeit der Heidi Horten Collection offenbart.
Seit 6. September 2024
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Das Display der Sammlungspräsentation im Erdgeschoß des Museums wurde von dem österreichischen Künstler Markus Schinwald in enger Abstimmung mit der Heidi Horten Collection entwickelt. Ziel ist es, die Meisterwerke der Sammlung auf einzigartige Weise zu präsentieren und sich von konventionellen Museumsausstellungen abzuheben, wodurch die Heidi Horten Collection ein besonderes Alleinstellungsmerkmal erhält.
Schinwalds Wandgestaltung erzeugt eine repräsentative und zugleich intime Atmosphäre. Die Anspielungen auf bürgerliche Interieurs spiegeln den privaten Ursprung der Sammlung wider. Die Gestaltung der Wände integriert rund 50 ausgewählte Werke in eine künstlerische Gesamtinszenierung, in der Kunst und Besucher:innen frei miteinander in Dialog treten können. Zwei Wandelemente mit Bullaugen greifen die Gestaltung des Tea Room auf und schaffen im Eingangsbereich des Museums neue Blick- und Bewegungsachsen.
Ausstellungsansicht: Klimt ⇄ Warhol
Fotos: Ouriel Morgensztern
© Heidi Horten Collection
Künstlerische Interventionen
AUSSTELLUNG
Artistic interventions
exhibition
HANS KUPELWIESER
Kupelwieser macht den Anschein, als würde er versuchen, „natürliche“ Eigenschaften von Oberflächen oder Strukturen in ihr Gegenteil zu verwandeln. Besonders deutlich wird das bei seinen aufgeblasenen Aluminium-Skulpturen, die überdimensioniert im Außenraum installiert sind. Sie wirken leicht und zerbrechlich, als würden sie wie Ballons davonschweben, hätte man sie nicht angebunden.
Markus Schinwald - Vitrine wall
MARKUS SCHINWALD
Markus Schinwald was invited to develop a form for the presentation of small-format treasures from the Heidi Horten Collection for the Tea Room. His concept envisages a textile-covered showcase wall, behind which handicraft objects are displayed on racks. They can be viewed through gold-framed, glass portholes that run through the entire wall and allow viewers to immerse themselves in another collection area by bending and stretching.
Museum restrooms
Geschichtliche Ereignisse und Begebenheiten, dazu Fakten zwischen Phänomen und Absurdität bilden den Ausgangspunkt der Werke von Andreas Duscha. Dabei lässt der Künstler oftmals das Triviale, vermeintlich Nebensächliche in den Vordergrund treten, um auf größere historische Zusammenhänge und deren Auswirkungen auf Mensch und Gesellschaft zu verweisen. Konzeptuelle Ansätze verschränken sich bei Duscha mit dem Experimentieren mit Materialien und Techniken, die er auf ihre ästhetischen Qualitäten hin untersucht. So stellen das Arbeiten mit analogen, teils antiquierten fotografischen Techniken und Reproduktionsverfahren sowie das Fertigen von Spiegeln aus Silbernitrat Konstanten in seiner künstlerischen Praxis dar.
Für die Vorräume der Sanitäranlagen des Museums hat der Künstler vier Arbeiten entwickelt, für die er nach einer aus dem 17. Jahrhundert überlieferten Rezeptur selbst Spiegel hergestellt hat. Diese zeigen jeweils Bouquets oder Arrangements diverser Blumen und Pflanzen, die sich auf gesellschaftliche Krisen beziehen. Ein Strauß setzt sich aus Blumen zusammen, die zu Namensgeberinnen politischer Umbrüche wurden, wie der Nelkenrevolution in Portugal 1974, der Tulpenrevolution in Kirgisien 2005 oder der Rosenrevolution in Georgien 2003. Ein weiterer Spiegel bezieht sich auf die Tulpenmanie 1637 in Holland, bei der Tulpen als Spekulationsobjekte eingesetzt wurden und die heute als erste Spekulationsblase der Geschichte gesehen werden kann. Eine weitere Arbeit befasst sich mit Neophyten, also invasiven, gebietsfremden Pflanzenarten, die sich negativ auf die Biodiversität von Ökosystemen auswirken. Der vierte Spiegel zeigt mythologische, mit dem Schlafmohn zugleich auch bewusstseinsbeeinträchtigende Pflanzen.
Website Andreas Duscha
INTERVENTION
INTERVENTION
Die Heidi Horten Collection, gemeinsam mit der Bundestheater-Holding und ART for ART, setzt mit dem Projekt CO₂ntext ein Zeichen für nachhaltige Stadtgestaltung. Herzstück ist die farbenfrohe Bodenbemalung im Hanuschhof, gestaltet vom Grazer Künstlerkollektiv Holla Hoop. Die verwendete UV-reflektierende Spezialfarbe senkt die Umgebungstemperatur um mindestens 5 °C und verbessert so das Mikroklima – ein Gewinn für Museumsgäste, Mitarbeiter:innen und Anrainer:innen.
Die visuelle Gestaltung besteht aus 40 Farbflächen, die jeweils ein Jahr symbolisieren. Jeder Punkt steht für eine Milliarde Tonnen CO₂ – ein künstlerisch übersetztes Archiv globaler Emissionen.
seit 10. Juni 2025
Projektpartner Prof. DI Dr. Hans-Peter Hutter von der MedUni Wien begleitet CO₂ntext wissenschaftlich. Wesentlicher Fokus seiner Arbeit sind die gesundheitlichen Folgen des Klimawandels. Hutter lobt das Projekt als mutmachendes Positivbeispiel, das Kunst und Klimaschutz kreativ verbindet.
Technischer Hintergrund: Helle Flächen reflektieren Sonnenstrahlen besser als dunkler Asphalt, was der Bildung städtischer Hitzeinseln entgegenwirkt. CO₂ntext zeigt, wie kleine urbane Interventionen große Wirkung entfalten und bietet ein Modell für nachhaltige Stadtgestaltung mit internationaler Strahlkraft.
CO₂ntext
Die Heidi Horten Collection, gemeinsam mit der Bundestheater-Holding und ART for ART, hat ein besonderes Kunstprojekt gestartet. Es heißt CO₂ntext.
Das Ziel: Unsere Stadt soll schöner, kühler und gesünder werden.
Was sieht man?
Im Hanuschhof, gleich beim Museum, gibt es jetzt eine bunte Malerei auf dem Boden. Sie wurde vom Künstlerteam Holla Hoop aus Graz gemacht. Die Farbe ist besonders: Sie reflektiert Sonnenlicht und macht den Boden um mindestens 5 Grad Celsius kühler. Das hilft dem Klima in der Stadt. So fühlen sich Besucher:innen, Mitarbeiter:innen und Nachbar:innen wohler.
Was bedeutet das Bild?
Die bunten Flächen erzählen eine Geschichte:
Es sind 40 Farbfelder. Jedes steht für ein Jahr.
Ein Punkt zeigt eine Milliarde Tonnen CO₂ – so viel stößt die Welt pro Jahr aus.
Das Bild ist also ein Kunstwerk über den Klimawandel.
Seit wann?
Seit dem 10. Juni 2025 ist das Kunstwerk im Hanuschhof zu sehen.
Wer hilft mit?
Professor Hans-Peter Hutter von der Medizinischen Universität Wien beobachtet das Projekt. Er forscht zu den Auswirkungen des Klimawandels auf unsere Gesundheit.
Er sagt: Das Projekt zeigt, wie Kunst und Klimaschutz gut zusammenpassen.
Warum ist das wichtig?
Helle Farben auf dem Boden reflektieren die Sonne besser als schwarzer Asphalt.
So entsteht weniger Hitze in der Stadt.
CO₂ntext zeigt: Auch kleine Projekte können viel bewirken – und sogar ein Vorbild für andere Städte sein.
Permanent Exhibition: KLIMT WARHOL
Experience Great Art – You Helped Choose It!
(Ground floor of the Heidi Horten Collection)
This exhibition shows important modern artworks from the 20th and 21st century.
Visitors helped to create this exhibition.
They took part in the project called #ARTfluence.
For almost nine months, they could vote for their favourite artworks.
The artworks with the most votes are now on display.
You can read more about the project online.
What Can You See in the Exhibition?
The exhibition shows many styles of modern art, such as:
• Viennese Art around 1900 (for example, Gustav Klimt)
• German Expressionism
• Surrealism (like René Magritte)
• Abstract art after World War II (from Europe and the USA)
• Figurative art (like Francis Bacon)
• Pop Art (like Andy Warhol)
• Works by the ZERO group
• And contemporary art – art from today
All these works show the great variety of the Heidi Horten Collection.
Special Museum Design
The Austrian artist Markus Schinwald helped design the exhibition.
He had a creative idea for the walls:
They look like old living rooms.
This shows: The art comes from a private collection.
Around 50 artworks were chosen.
They are shown in an artistic installation.
This means: The artworks are presented in a creative way – not like in a traditional museum.
At the entrance, there are two special wall elements with round windows.
They look like the Tea Room and offer new views into the exhibition space.
In this exhibition, visitors can discover art in a completely new way –
and move freely through the space.
The exhibition connects big names in art history with a unique presentation.
This makes the Heidi Horten Collection truly special.