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New director Verena Kaspar-Eisert presents her program for the Heidi Horten Collection from 2026 onwards
With the appointment of Verena Kaspar-Eisert, the Heidi Horten Collection positions itself as an open space for reflection and experience, where the collection, exhibition program, and art education interact on equal footing. The existing collection is consistently reinterpreted from a contemporary perspective, strategically expanded—particularly through female and contemporary positions—and placed in dialogue with current societal issues.
The 2026 program spans a thematic arc from the major spring exhibition ANIMALIA. Of Animals and Humans to compelling artistic interventions in public space such as Gottfried Bechtold. Concrete Porsche, as well as a comprehensive solo exhibition dedicated to Elisabeth von Samsonow, and collection presentations focusing on Andy Warhol’s early work. The exhibition program is accompanied by a wide-ranging educational offering with a strong emphasis on inclusion, as well as programs for children and young people.
All details on the program, collection, education, and institutional direction can be found in the press text download.
Das Museum für die Heidi Horten Collection ist seit 3. Juni 2022 geöffnet
Nach knapp zwei Jahren umfangreicher Bauarbeiten steht der Eröffnungstermin für das neue Privatmuseum von Heidi Goëss-Horten in der Wiener Innenstadt fest. Dafür haben the next ENTERprise architects das ehemalige erzherzogliche Kanzleigebäude mit ambitionierter Architektur zu einem zeitgenössischen Museum umgestaltet. Unter dem Titel OPEN konnten Besucher*innen dieses erstmals in seiner ganzen Strahlkraft erleben.
Heidi Horten über ihr Herzensprojekt
"Ich sehe mein Museum als Ort des Entdeckens, des sinnlichen Erlebens, des Kunstgenießens – denn genau das war und ist die Kunst bis heute für mich: ein unverzichtbarer Genuss! Ich wünsche mir, dass die Menschen, die mein Museum besuchen, dieses Gefühl genauso erleben."
Das Museumsprojekt, das wie die Sammlung aus privater Initiative entstanden ist, stellt einen weiteren Meilenstein in der konstanten Weiterentwicklung der Heidi Horten Collection dar und wurde in der Kunstwelt mit Spannung erwartet. Nachdem Heidi Goëss-Horten Teile ihrer umfangreichen Kollektion mit Meisterwerken von der Klassischen Moderne bis zur Pop Art und zeitgenössischen Kunst 2018 im Wiener Leopold Museum präsentiert hatte, gab das überwältigende Publikumsinteresse den Anstoß dazu, die umfangreiche Sammlung für künftige Generationen zu bewahren und mit der Gesellschaft zu teilen.
„Mit dem Bau ihres neuen Museums hat Heidi Goëss-Horten einen Schritt in eine kulturelle Zukunft gemacht, in der ihre Sammlung den Kanon öffentlicher Kunstgeschichte mit beeinflusst. Es stellt eine Bereicherung der Museumslandschaft ihrer Heimatstadt Wien dar und ist zugleich eine vollkommen neue Entfaltungsmöglichkeit für diese exquisite Collection. Heidi Goëss-Horten reiht sich damit in eine Tradition von Sammlerinnen ein, die durch ihre Vision Orte für die öffentliche Auseinandersetzung mit Kunst geschaffen haben“, so Agnes Husslein-Arco, Direktorin der Heidi Horten Collection.
In prominenter Lage im Herzen Wiens wurde zwischen Staatsoper, Albertina und Burggarten mit dem vormaligen erzherzoglichen Kanzleigebäude ein der Sammlung würdiger Standort gefunden. In einem Innenhof gelegen, wurde das ehemalige Verwaltungsgebäude, erbaut 1914 von Erzherzog Friedrich, nach dem Entwurf von the next ENTERprise architects in rund 20 Monaten in ein Museum für moderne und zeitgenössische Kunst verwandelt.
Drei Ausstellungsebenen, die durch freischwebende Treppen verbunden sind, bieten auf rund 1.500 m großzügige Ausstellungsflächen. Ein Atelier mit Terrasse ist kreativen Vermittlungsaktivitäten gewidmet, die Heidi Goëss-Horten ein großes Anliegen sind. Ein besonderer Ort im Museum mit historischem Bezug ist der Tea Room: Gestaltet von den Künstlern Markus Schinwald und Hans Kupelwieser, lädt er Besucher*innen ein, in den Kosmos der Sammlerin einzutauchen und nach dem Museumsbesuch zu entspannen. Ein kleiner Museumsgarten eignet sich zur Aufstellung von Skulpturen der Sammlung und bildet eine unerwartete Ruheinsel im Getriebe der Stadt.
Das Museum eröffnet mit der Ausstellung „OPEN“ und rückt dabei die außergewöhnliche Architektur des Hauses in den Fokus, lässt Besucher*innen die neuen Räumlichkeiten erleben und setzt das Gebäude mit ausgewählten Skulpturen, Lichtarbeiten und Installationen wirkungsvoll in Szene. Die gezeigten Werke demonstrieren eindrücklich die Weiterentwicklung der Sammlung mit Blick nach vorne, der in der Erweiterung um neue mediale Formate und junge, zeitgenössische Positionen Ausdruck findet.
Die kommende Themenausstellung ab Herbst 2022 widmet sich der Museumsgründerin selbst und stellt einen wesentlichen Gesichtspunkt ihrer Sammlung in den Fokus: Frauenbildnisse und Aspekte von Weiblichkeit. Im Mittelpunkt steht dabei die Mode, das beherrschende Modell für den Zeitgeist, die Gesellschaft und ihren Wandel. Der österreichische Designer Arthur Arbesser inszeniert ausgewählte Haute Couture aus dem Besitz Heidi Goëss-Hortens neben Werken von Kees van Dongen, August Macke und Andy Warhol sowie zeitgenössischen Ergänzungen von Sylvie Fleury, Lena Henke, Birgit Jürgenssen, Michèle Pagel und anderen.
Hauptaufgabe des neuen Museums wird es sein, die Sammlung in all ihren unterschiedlichen Facetten erlebbar zu machen und Sonderausstellungen zu sammlungsinhärenten Themen zu präsentieren. Mit dem Museum der Heidi Horten Collection wird das kunst- und kulturaffine Wien um einen weiteren Höhepunkt bereichert.
Zur Eröffnung erscheint ein Katalog zur Architektur des Hauses und seiner Geschichte sowie eine Publikation zur Ausstellung.
Zum Vermögensaufbau Helmut Hortens
Die wissenschaftliche Aufarbeitung der unternehmerischen Tätigkeit von Helmut Horten während des 2. Weltkrieges war der Sammlerin und der Helmut Horten Stiftung ein Anliegen. Heidi Goëss-Horten hat daher den Historiker Herrn Prof. Dr. Peter Hoeres (Universität Würzburg) mit einem wissenschaftlichen Gutachten über den Vermögens- und Geschäftsaufbau von Helmut Horten im Kontext der „Arisierung“ in der Zeit des „Dritten Reiches“ beauftragt. Die wissenschaftliche Aufarbeitung durch Herrn Prof. Dr. Hoeres erfolgte nach dem Primat der Wissenschaft. Die Ergebnisse zeigen ein differenziertes Bild des Unternehmers Helmut Horten und korrigieren einige Gerüchte. Das Gutachten wurde auf der Website des Lehrstuhls für Neueste Geschichte des Instituts für Geschichte der Julius-Maximilians-Universität Würzburg veröffentlicht und ist hier abrufbar.
Eine Zusammenfassung der Studie ist hier im Pressebereich abrufbar.
Rückfragehinweis:
Pia Sääf, Presse und Kommunikation
M: [email protected]
T: +43 664 8454084
Download Presseunterlage (.PDF)
Publikation: Das Haus und seine Geschichte (.PDF)
Ausstellungskatalog LOOK
Ausstellungskatalog OPEN - Essays
Die Sammlerin Heidi Goess Horten - Interview
Eine Buehne für die Kunst - Essay the next ENTERprise architects
Sammeln und Teilen - Essay Agnes Husslein-Arco
In Situ Arbeiten und Tea Room - Essay Agnes Husslein-Arco
Zusammenfassung des Gutachtens über den Vermögensaufbau Helmut Hortens - Prof. Dr. Peter Hoeres
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Like the collection itself, this museum originated in a private initiative. It represents another milestone in the steady evolution of the Heidi Horten Collection, and the art community has been eagerly anticipating it. In 2018, at the Leopold Museum in Vienna, Heidi Goëss-Horten displayed masterpieces from her extensive collection, ranging from classical Modernism to Pop Art to contemporary art. The overwhelming public interest in that endeavor provided the impetus for conserving the vast collection for future generations and sharing it with society.
“By building her museum, Heidi Goëss-Horten has launched her collection toward a cultural future in which it will help define the canon of the history of public art. Its unveiling constitutes a significant contribution to the museum landscape of her hometown of Vienna and, moreover, provides an entirely new opportunity for this exquisite collection to develop. With it, Heidi Horten has joined a long line of women collectors whose vision led them to create forums for public engagement with art,” says Agnes Husslein-Arco, inaugural Director of the Heidi Horten Collection.
Prominently located in the heart of Vienna between the State Opera, the Albertina, and the Burggarten, the former archducal chancellery building makes an ideal location for the collection. Built in 1914 by Archduke Friedrich, the former administrative building was transformed over a period of approximately twenty months into a museum of modern and contemporary art based on the next ENTERprise architects’ design.
Linked by free-floating staircases, the three exhibition levels provide a generous amount of floor space totaling about 1,500 meters. A studio with a terrace provides space for creative educational activities, which Heidi Goëss-Horten is particularly passionate about. The Tea Room is a unique part of the museum because of its historical dimension. Designed by artists Markus Schinwald and Hans Kupelwieser, it is the ideal spot for visitors to relax after touring the museum, a place to immerse themselves in the collector’s world. A small museum garden serves as a display area for sculptures from the collection and is an unexpected oasis of tranquility amid the urban bustle.
The museum’s inaugural exhibition entitled “OPEN” will highlight its striking architecture and invite visitors to discover the new interior spaces. It will effectively stage the building with selected sculptures, light works, and installations. Incorporating new media formats and emerging contemporary approaches, the works on display vividly illustrate the collection’s forward-looking development.
Slated for the fall of 2022, the museum’s next themed exhibition will honor its founder, focusing on one of the key components of her collection: portraits of women and aspects of womanhood. Fashion will take center stage as a pervasive paradigm for the zeitgeist, society, and its transformations. Austrian designer Arthur Arbesser will showcase selected haute couture pieces from Heidi Goëss-Horten’s private collection alongside works by Kees van Dongen, August Macke, Andy Warhol, and contemporary contributions by Sylvie Fleury, Lena Henke, Birgit Jürgenssen, Michèle Pagel, and others.
The museum’s chief aim is to provide visitors with a broad range of ways to experience all the different facets of the collection and present special exhibitions that address themes inherent to it. With the Heidi Horten Collection museum, Vienna—a city with a great affinity to art and culture—has acquired yet another jewel in its cultural crown.
A catalog on the architecture of the building and its history will be available at the opening, as well as a publication on the exhibition.
On Helmut Horten’s asset accumulation
The academic evaluation of Helmut Horten’s entrepreneurial activity during the Second World War was an objective of the collector and of the Helmut Horten Foundation. Heidi Goëss-Horten thus commissioned historian Prof. Dr. Peter Hoeres (University of Würzburg) to write a scientific report on Helmut Horten’s build-up of assets and business in the context of “Aryanization” during the “Third Reich.” The academic research carried out by Prof. Dr. Hoeres took place based on scientific priorities. The results show a differentiated picture of the businessman Helmut Horten and correct some rumors.
The expert report was published on the website of the Chair of Modern History at the History Department of the Julius Maximilians University of Würzburg and is available here (German Version).
A summary of the study is available in this press section.
Further inquiries:
Pia Sääf, press and communication
M: [email protected]
T: +43 664 8454084
Tea Room, Heidi Horten Collection, 2022, Foto: © kunst-dokumentation.com / Manuel Carreon Lopez
Markus Schinwald, Tea Room, 2022 Hans Kuppelwieser, Deckenrelief, 2022 © Foto Lukas Schaller
Tea Room, Heidi Horten Collection, 2022, Foto: © kunst-dokumentation.com / Manuel Carreon Lopez
Markus Schinwald, Tea Room, 2022 Hans Kuppelwieser, Deckenrelief, 2022 © Foto Lukas Schaller
Tea Room, Heidi Horten Collection, 2022, Foto: © kunst-dokumentation.com / Manuel Carreon Lopez
Markus Schinwald, Tea Room, 2022 Hans Kuppelwieser, Deckenrelief, 2022 © Foto Lukas Schaller
Tea Room, Heidi Horten Collection, 2022, Foto: © kunst-dokumentation.com / Manuel Carreon Lopez
Markus Schinwald, Tea Room, 2022 © Foto Lukas Schaller
Tea Room, Heidi Horten Collection, 2022, Foto: © kunst-dokumentation.com / Manuel Carreon Lopez
Markus Schinwald, Tea Room, 2022 © Foto Lukas Schaller
Heidi Horten Collection
Foto: Rupert Steiner
© Heidi Horten Collection
Photo: Rupert Steiner © Heidi Horten Collection
Baudokumentation
Foto: Stefan Oláh
© Heidi Horten Collection
Foto: Stefan Oláh, © Heidi Horten Collection, Bildrecht Wien, 2022
Heidi Horten Collection
Foto: Rupert Steiner
© Heidi Horten Collection
Heidi Horten Collection Foto: Rupert Steiner © Heidi Horten Collection
Heidi Horten Collection
Foto: Rupert Steiner
© Heidi Horten Collection
Heidi Horten Collection Foto: Rupert Steiner © Heidi Horten Collection
Heidi Horten Collection
Foto: Rupert Steiner
© Heidi Horten Collection
Heidi Horten Collection Foto: Rupert Steiner © Heidi Horten Collection
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